weiteres erweitertes Treffen des Vorstandes

Am So., dem 6. November findet ein Arbeitsfrühstück ab 11:00-Ende offen in dem Magellan, Pontstraße 78, 52062 Aachen statt.

Wir wollen die am 30. Oktober unterbrochene Debatte über die Krise in Europa fortsetzen. Nachdem wir in einer Sitzung anhand der Genese der EU diskutiert haben, wieweit diese überhaupt eine politische Einheit darstellt und was genau sich gerade  in der Krise befindet, wollen wir uns nun mit der verstellten Sicht auf den Fortschritt der europäischen Integration beschäftigen und schauen, auf welche europäischen Integrationsprojekte ein positiver Bezug möglich ist und auf welche nicht.

Als Tagesordnungsvorschlag schlagen die Sprecher vor:

TOP 1: Berichte
TOP 2: Krise in Europa II
TOP 2.1: kurzer Vortrag Ludwig Quidde und die Anfänge des europäischen Projektes
TOP 3: Vorstandsklausur (Termin festlegen)
TOP 4: Jahresprogramm 2017 (Falls Vorstandsklausur nach Jahreswechsel)

Krise in Europa – Bericht

Eine intensive Diskussion entstand über die Frage, welche Krise in Europa vorliegt.

Dazu stellte sich zuerst die Frage, ob der Aufbau eines  europäischen Bewußtseins überhaupt mit dem Aufbau der EU einherging. Kann und soll die EU die Menschen so begeistern, wie es der Aufbau der Nationalstaaten getan hat?

Die Entstehung des Nationabewußtsein lief einher mit der Entwicklung des Kapitalismus. Aber es stellt sich die Frage, ob dieser Prozess sich entkoppelt hat. Oder ob sich nicht das Bewußtsein in der heutigen Zeit ins kleinteilige zurückentwickelt, während die Wertschöpfungsketten immer stärker grenzüberschreitend angelegt sind.

Eine Krise in Europa, die an der Widerkehr von Nationalismen, Regionalismen, ethnischen Tribalismen, Religionen, Faschismen, Marktkonformismus und Rassismus festzumachen ist, könnte dann als Krise des Bewußtseins in Europa gedeutet werden.

erweitertes Treffen des Vorstandes (geänderter Ort)

Am So., dem 30. Oktober findet ein Arbeitsfrühstück ab 11:00-Ende offen im Magellan, Pontstraße 78,  Galileo, Marienbongard 24, 52062 Aachen statt. Hintergrund sind die nicht abgearbeiteten TOPs der letzten Mitgliederversammlung und die Notwendigkeit einer Klausursitzung.

Als Tagesordnungsvorschlag schlagen die Sprecher vor:

TOP 1: Berichte
TOP 2: Krise in Europa
TOP 3: Jahresprogramm 2017
TOP 4: Vorstandsklausur

Mitgliederversammlung am 16.10.2016

Dreieinhalb Stunden tagte die Versammlung von „Meine Stimme in Europa“ über das Thema Verkehrswende.

Einigkeit bestand darin, dass die EU droht, Klimaziele wie die im Kyoto-Abkommen vereinbarten zu verletzen, wenn nicht die Verkehrswende jetzt endlich angegangen wird.

Hierzu befürwortet „Meine Stimme in Europa“ einschneidende Änderungen im Verkehrssystem. Nicht zielführend sind hingegen Forderungen wie die nach einem fairen Wettbewerb zwischen den Verkehrsträgern. Die Herstellung von Wettbewerb kann sinnvoll sein, verkehrspolitische Ziele durchzusetzen, stellt jedoch keine Grundlage derselben dar.

Meine Stimme in Europa fordert, den Schwerpunkt der Investitionspolitik von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Insbesondere sollte der Güterverkehr europaweit auf die Schiene verlagert werden.

Im Personenverkehr sehen wir große Chancen in der Verknüpfung von Elektrifizierung und automatisiertem Fahren. Der Stadtverkehr sollte baldestmöglich auf autonomes Fahren umgestellt werden. Für den Fernverkehr sollte der Ausbau eines europäischen Schienenersatzverkehrs prioritär betrieben werden.

Zwei weitere Forderungen erfordern einen nur geringen Mitteleinsatz:

  • In Europa sollte der Ticketverkauf vereinheitlicht werden. Die Fahrbedingungen sollten auf den Tickets vermerkt werden und dies auch multilingual. Grundsätzlich sollte es mit Englischkenntnissen möglich sein, sich in Europa anhand der Beschilderung zu bewegen.
  • Mitfahrzentralen sind ein wichtiger Teil des europäischen Verkehrssystems. Sie neigen jedoch zu Monopolbildung und sind nicht überlebensfähig, wenn sie keine Einnahmen generieren. Gebühren führen jedoch unmittelbar zum Verlust großer Marktanteile. Daher fordern wir eine Verstaatlichung / Vergemeinschaftung der Plattform Blablacar, der momentan führenden Mitfahrzentrale.

Ein weiterer Schwerpunkt bildete leider der Verlust von Unterlagen und der Dokumentation der Mitgliederversammlung 2016. Der nun neu gewählte Vorstand wurde beauftragt, sich noch einmal um die Beschaffung selbiger zu bemühen und die Dokumentation in Homepage Facebook nachzutragen, auch wenn die Chance hierfür als gering angesehen wurde.

Die beiden weiteren Tagesordnungspunkte, Krise in Europa und Jahresprogramm 2017 wurden an den Vorstand vertagt. Dieser soll einen geeigneten Termin noch in diesem Jahr finden, um diese mit angemessener Zeit zu befassen.

Der Vorstand wurde weiterhin beauftragt, Wahlprüfsteine für die Landtags- und Bundestagswahl 2017 zu erarbeiten.